Samstag, 3. Dezember 2016

# Der Tagträumer von Ian McEwan (Kurzgeschichten)

Der Tagträumer von Ian McEwan / Diogenes Verlag / 160 Seiten

Inhalt:

Die gesamte Familie mittels einer Zaubercreme zum Verschwinden bringen, das wäre doch was, denkt sich Peter Glück ― ein wenig aus Langeweile, ein wenig aus Trotz. Oder wie wäre es, einen Tag lang das Leben des Katers der Familie zu führen? Und was wäre erst, wenn Bewegung in die Puppen der Schwester käme und sie ihm ein Bein ausrissen?

Meine Meinung:

Ich fand das Buch klasse, es ist sehr anders als die bisher gelesenen Bücher von Ian McEwan. Nicht gerade traurig, oder melancholisch, sondern kindlich und fantasievoll und doch voll Realität und Leben.
Peter Glück ist ein Kind mit viel Fantasie, er träumt tagein und tagaus bei jeder Gelegenheit. Seine Fantasie kennt keine Grenzen!! Das Buch beschreibt zum Teil Peter's Alltag und seine Familie, aber auch wie er sich seine Welt erträumt. Es ist wirklich unglaublich, von welchen Dingen er inspiriert wird und in welche Richtung seine Geschichten geht. Es wird genau beschrieben, oft sind es Geschichten, wo Peter etwas lernt, sich in andere hineinversetzt und aus ihrem Blickwinkel seine Welt neu entdeckt.
Der Schreibstil war wieder sehr gut, sehr nah am Geschehen und aus dem Blickwinkel eines intelligenten Kindes. Die Geschichten sind spannend und auch bewegend.

Fazit:


Ich kann dieses Buch jedem empfehlen. Es ist leicht geschrieben und auch nicht dick.                            4 Sterne